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Preisverleihung am 21. Dezember 2011 im Museum Wiesbaden
Die Preisverleihung hatte mit dem Museum Wiesbaden einen feierlichen Rahmen. Alle 26 Beiträge, die die zweite Wettbewerbsrunde erreicht hatten, waren in der Wandelhalle des Museums ausgestellt. Nach der Begrüßung durch Dr. Alexander Klar, dem Hausherrn und Direktor des Museums, übernahm Prof. Dr. Luise Hölscher, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium der Finanzen die Ansprache im vollbesetzten Vortragssaal. Mit einem Zitat von Herbert Grönemeyer, „Kinder an die Macht“, überbrachte Karl-Christian Schelzke, geschäftsführender Direktor des Hessischen Städte- und Gemeindebundes die Glückwünsche der kommunalen Spitzenverbände in Hessen. Er betonte, dass gesellschaftliches Engagement nicht vom Himmel fällt, sondern frühzeitig eingeübt werden müsse. Über den Ablauf des Verfahrens und der Jurysitzung informierte im Anschluss Peter Bitsch, Vizepräsident der AKH und ihr Vertreter in der Landesinitiative +Baukultur in Hessen. Dann war der Moment gekommen, die Preise zu übergeben. Frau Professor Dr. Hölscher überreichte die Urkunden und zeigte sich sehr beeindruckt vom persönlichen Engagement, das in jedem einzelnen Projekt steckt. Jeder Beitrag erzähle eine eigene Geschichte und zeige, so Hölscher, dass nicht nur die Schönheit, sondern gleichzeitig die Alltagstauglichkeit für die Nutzer baukulturelle Qualität ausmacht.
Schulen sind heute nicht mehr nur Lernorte. Die heutigen und zukünftigen Schulen benötigen neben unterschiedlichen Raumtypen für das Lernen vielfältig nutzbare Betreuungs- und Aufenthaltsräume, zu diesen zählen selbstverständlich gut gestaltete Freiräume. In sehr ähnlicher Weise gilt dies auch für Kindergärten und Krippen. Diese Qualitäten entstehen nur im konstruktiven Dialog der beteiligten Akteure mit ihren jeweiligen Kompetenzen im Sinne einer kollektiven Baufamilie. Diesen Weg haben die Teilnehmer des Wettbewerbs beschritten.









